Äthiopien: Partnerschaft mit Adami Tullu

Eine Schule in Trier, eine Schule in Äthiopien – verbunden durch Begegnung und den Wunsch, Zukunftschancen zu verbessern.
Seit 2014 besteht am Friedrich-Spee-Gymnasium eine Partnerschaft mit der Don-Bosco-Schule in Adami Tullu in Äthiopien. Über die Jahre ist daraus eine enge Verbindung entstanden, die weit über das Sammeln von Spenden hinausgeht. Schülerinnen und Schüler des FSG haben die Partnerschule bereits mehrfach besucht und dabei erlebt, wie Schule und Alltag in Äthiopien aussehen.

Begegnung, die Perspektiven verändert

Ein besonderer Bestandteil der Partnerschaft sind die Reisen nach Äthiopien, an denen Schülerinnen und Schüler der Oberstufe teilnehmen können. Bereits viermal haben sich Gruppen des FSG gemeinsam mit ihren Lehrkräften auf den Weg nach Adami Tullu gemacht, um die Partnerschule kennenzulernen und das Leben vor Ort unmittelbar zu erfahren. Dabei geht es nicht allein darum, ein anderes Land zu besuchen. Im Mittelpunkt stehen die Begegnungen mit Menschen, der Austausch und die Auseinandersetzung mit den eigenen Vorstellungen von Lebensbedingungen und Alltag.

Vor einer Reise werden die Schülerinnen und Schüler deshalb intensiv auf die Begegnung vorbereitet. In einem interkulturellen Training setzen sie sich mit ihren eigenen Sichtweisen und möglichen Vorurteilen auseinander. Übungen, Gespräche und Interaktionsspiele helfen dabei, die eigenen „Denkschubladen“ wahrzunehmen und kritisch zu hinterfragen. Auch ganz praktische Aspekte gehören zur Vorbereitung: So lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beispielsweise bereits in Trier die äthiopische Esskultur kennen und probierten gemeinsam das traditionelle Fladenbrot Injera.

Engagement der gesamten Schulgemeinschaft

Die Partnerschaft wird nicht nur von den Schülerinnen und Schülern getragen, die nach Äthiopien reisen. Die gesamte FSG-Schulgemeinschaft beteiligt sich immer wieder an Aktionen zugunsten der Partnerschule.
Ein Beispiel dafür sind die regelmäßigen Spendenläufe des FSG. Beim Spendenlauf 2022 liefen Schülerinnen und Schüler auf der Sportanlage in Trier-Biewer zahlreiche Runden für den guten Zweck. Mehr als 10.000 Euro kamen dabei zusammen und wurden für die Partnerschule in Äthiopien zur Verfügung gestellt.
So wird aus vielen kleinen Beiträgen ein gemeinsames Zeichen der Solidarität. Schülerinnen und Schüler erfahren dabei ganz praktisch, dass gesellschaftliches Engagement nicht erst bei großen Projekten beginnt: Jeder gelaufene Kilometer, jede Spende und jede Unterstützung kann Teil eines größeren Ganzen werden.

Weitere Berichte zu unserer Partnerschaft finden Sie hier: