Das FSG – Schule der Zukunft

Die Aufzeichnung der rheinland-pfälzischen „Schulen der Zukunft“ im Dezember 2023.

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung am G8GTS-Gymnasium – projektorientiertes Arbeiten in Orientierungs- und Mittelstufe als Baustein zur Persönlichkeitsbildung“ – so lautet das Entwicklungsvorhaben, mit dem sich das FSG im Jahr 2023 bei der 2. Runde der Landesinitiative „Schule der Zukunft“ beworben hat. Konkret bedeutet dies, dass wir unseren Schülerinnen und Schülern Freiräume ermöglichen wollen, damit sie in der Umsetzung eigener Ideen erleben, wie sinnvoll und erfüllend es sein kann, gemeinsam mit anderen, sich für ein Ziel zu engagieren. Im Rahmen der Schule wollen wir die Kinder und Jugendlichen ermutigen und anleiten, ihre individuellen Potentiale und Ressourcen in Form des projektorientierten Arbeitens für die Schulgemeinschaft einzubringen. Die Projekte sollen von den Schülerinnen und Schülern zunehmend selbstständig gewählt werden. Als Rahmenbedingung geben wir allerdings zwei Dinge vor: Zum einen sollen die Projektideen den 17 SDGs der Vereinten Nationen entsprechen und zum anderen müssen sie einen Mehrwert für die Schulgemeinschaft besitzen. 

Die „Schule der Zukunft“ ist für uns damit eine Schule, in der Nachhaltigkeit und Demokratiebildung einen zentralen Stellenwert besitzen, und das Gerüst des schulischen Lebens darstellen. In der Orientierungsstufe erproben wir derzeit in einem Crowdfarming Projekt der Klasse 5a das gemeinsame Arbeiten im Rahmen einer Klassengemeinschaft. Die Klasse 5a hat sich, angeleitet durch Frau Gent und Herrn Karrenbauer, auf den Weg gemacht, mittels eines externen Partners biologisch und nachhaltig produziertes Olivenöl von eigenen „FSG-Olivenbäumen“ in der Schulgemeinschaft zu vermarkten. Das Klassenprojekt läuft in diesem Schuljahr an und wird von der Klasse bis in die Mittelstufe hinein weitergeführt und ausgebaut.

In der Mittelstufe verknüpfen wir das projektorientierte Arbeiten mit dem Wahlpflichtfachunterricht: So arbeiten im WPF „Naturwissenschaften“, angeleitet durch Frau Otterbach und Herrn Waldeier, die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 9 in Kleingruppen an ganz unterschiedlichen Vorhaben. Wichtige Orte unsere Schule sind dabei das Atelier, die Bibliothek sowie unser Schulgarten. Im Schulgarten beispielsweise ist es das Ziel einer Projektgruppe, einen Hühnerstall zu errichten, um eigene Hühner zu halten. Andere wiederum sind dabei, ein kleines Windkraftwerk zu errichten. Bei einem Gang über unser Schulgelände wird aber auch schon sichtbar, welche Ideen von Projektgruppen bereits realisiert worden sind. Kurz vor den Weihnachtsferien ist z. B. eine Schülergruppe mit Sachspenden aus der Schulgemeinschaft zum Benedikt-Labre-Haus und zur Kleiderkammer der Caritas gefahren, um damit die Obdachlosen in Trier zu unterstützen. Die Initiative geht dabei von den Schülerinnen und Schülern, sie haben mit den jeweiligen Verantwortlichen und möglichen Unterstützern Kontakt aufgenommen, ihre Vorhaben begründet und schließlich dank der Mitarbeit der Schulgemeinschaft und externer Unterstützer realisieren können. In den nächsten Wochen werden wir über unsere Homepage und Instagram näher über die bereits abgeschlossenen und auch über die laufenden Projekte berichten.

Dank der Unterstützung des Landes haben wir nun die Möglichkeit, unsere Vorstellung von einer „Schule der Zukunft“ weiter auszugestalten. Zentraler Aspekt ist dabei die Vernetzung mit anderen Schulen sowie mit der Wissenschaft, um unser Vorhaben auch auf den Prüfstand zu stellen. Mit Herrn Prof. Dr. Matthias Busch haben wir an der Universität Trier dabei einen Partner an unserer Seite, der beratend und begleitend dem FSG zur Verfügung steht. 

„Zukunftskompetenzen fördern“ – „Nachhaltigkeit sichern“ – „Transformationsprozesse anstoßen“ und „Beispielhaft wirken“ – diesen vier Kriterien der Ausschreibung zur „Schule der Zukunft“ wollen wir mit unserem Vorhaben entsprechen und hoffen dabei darauf, die gesamte Schulgemeinschaft, Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiter, Eltern und externe Partner mitnehmen zu können. 

Unser Bewerbungsvideo als „Schule der Zukunft“ können Sie sich hier nochmal ansehen:

Abschlussberichte von Schülern:

Projektbericht der Gruppe Druckerpatronen,  Bienenhotels, Weinreben und Teich

Wir sind Silas, Jakob, Luis, Paul und Alexander aus der Klasse 9b und wir führen selbstständig Projekte durch, um die SDG‘s zu stärken. Mithilfe unserer Projekte können wir die Ziele Nachhaltiger Konsum und Produktion, Maßnahmen zum Klimaschutz, Leben an Land und Nachhaltige Städte und Gemeinden verbessern.

Wir haben Weinreben im Schulgarten anlegt, damit das Gitter am Rand des Schulgartens verschönert wird. Außerdem kann man dann auch Trauben ernten, die die Schüler zum Beispiel in der Mensa dann essen können. Um diese Weinreben kaufen zu können haben wir außerdem Gelder in Höhe von 89,90€ von der Klimadatenschule beantragt.

Auch wollen wir einen Teich im Schulgarten anlegen, damit das Ökosystem verbessert und erweitert wird. Dazu arbeiten wir mit dem Hornbach zusammen, der uns dabei unterstützt. Daher werden wir auch im März dort an einem Samstag Waffeln verkaufen.

Des Weiteren haben wir  organisiert, dass die Schüler ihre Druckerpatronen hier an der Schule abgeben. Dazu steht die Caritas-Box von der Caritas im Foyer. Die Caritas fördert mit dem Erlös wohltätige Zwecke.

Projekt Pflanzen im Klassenraum

Im Rahmen unseres Faches WPF Nawi 8c entschieden wir, Max und David, uns dazu Pflanzen in die Klasssenräume zu integrieren. Wir wollen damit erreichen, dass die Pflanzen die Luftqualität verbessert, die Optik verschönert und die Verantwortlichkeit der Schüler stärken. Vor Projektbeginn erhielten wir Unterstützung von Hr. Gehendges und eine großzügige Zuwendung über 250€ von der Sparkasse für unser Umweltprojekt.

Bevor wir die Pflanzen besorgten, hatten wir Klassen gesucht, die bereit sind, die Pfllanzen aufzunehmen und sie zu pflegen. Nach dem Kauf der Pflanzen im Dezember wurden diese in die ausgewählten Klassenräume gebracht. Wir erweiterten das Projekt, indem wir 12 weitere Pflanzen beschafften, von denen jeweils fünf in zwei andere Klasse übergeben wurden.

Anschließend dokumentieren wir das erweiterte Projekt mit Bildern für die Schülerzeitung und informierten die Sparkasse über die Verwendung der Gelder. unser Ziel bleibt nicht nur die Verbessserung der Luftqualität, sondern auch das Schaffen eines Bewusstseins für Umweltverantwortung und Nachhaltigkeit Schülerinnerinnen und Schülern. 
Wir hoffen, dass sich viele Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler sich noch lange über die Pflanzen freuen werden! 

Projektbericht Benedikt-Labre-Haus

Wir sind das Projekt Benedikt-Labre-Haus aus dem Wpf NaWi-Kurs 9. Dabei befassen wir uns mit den Nachhaltigkeitszielen 1 ( keine Armut ), 11 ( Nachhaltige Städte und Gemeinden ) und 12  ( Nachhaltige/r Konsum und Produktion ). Wir haben von der Schulgemeinschaft Spenden eingesammelt. Diese haben wir dann mit Hilfe von Herr Gehendges und Frau Laux zum Benedikt-Labre-Haus und zum Kleiderladen der Caritas Trier gebracht. Von beiden Institutionen haben wir nur positive Rückmeldung bekommen. Ein Dank an alle, die gespendet und uns unterstützt haben.