Vom 16. bis zum 23. Mai unternahmen die Stammkurse Chemie und Biologie der MSS 11 eine Studienfahrt nach Kroatien. Die Schülerinnen und Schüler erkundeten die istrischen Küstenstädte Rovinj, Poreč und die Trierer Partnerstadt Pula. Bei der Stadtführung in Pula wurden die antiken Bauwerke der Stadt wie das Forum, der Augustustempel und der Sergierbogen besichtigt.
Besonders beeindruckend ist das Amphitheater, dessen Fassade aus weißem Kalkstein sich noch weitgehend im Originalzustand befindet. Ursprünglich fanden hier bis zu 26.000 Personen Platz.

Ein Besuch der Baredine-Tropfsteinhöhle stand am zweiten Tag auf dem Programm. Sie kann bis in eine Tiefe von etwa 55 Meter besichtigt werden kann. Neben den unterschiedlichsten Formen der Tropfsteine konnten auch zwei Grottenolme beobachtet werden.

Eine Bootstour führte die 11er entlang der Küste von Rovinj bis in den Limski-Kanal, der eine Länge von fast 10 Kilometer aufweist. Nach einem Picknick auf dem Boot durfte ein Bade-Stopp natürlich nicht fehlen, auch wenn das Wasser der Adria noch recht frisch war.



Am letzten Tag stand ein Besuch der Brijuni-Inseln auf dem Programm. Von 1947 an hatte der jugoslawische Machthaber Tito hier eine seiner bevorzugten Residenzen. Tito empfing auf Brijuni zahlreiche Staatsgäste und Hollywoodstars. 1956 unterzeichnete Tito zusammen mit den Präsidenten Nehru (Indien) und Nasser (Ägypten) auch das Abkommen zur Gründung der Blockfreien Staaten auf der Insel, das als Brioni-Deklaration bezeichnet wird. Nach dem Besuch der Fotoausstellung, die Bilder Titos mit den etwa 60 verschiedenen Staatschefs zeigt, wurde noch der Safaripark besucht. Dieser entstand aus Titos ehemaligem Privatzoo. Er erhielt zahlreiche exotische Tiere als Gastgeschenke von Staatsgästen aus aller Welt. Auch heute noch sind unter anderem Zebras und ein Elefant zu sehen.
Ein herzlicher Dank gilt der Europa-Stiftung der Stadt Trier, die die Studienfahrt großzügig bezuschusst hat. Die Europa-Stiftung der Stadt Trier wurde 2007 gegründet. Sie soll unter anderem die Verbindungen Triers zu ihren europäischen Partnerstädten fördern. Die Stiftung unterstützt daher finanziell Aktivitäten, die den Zwecken der Wissenschaft, der Bildung und Erziehung oder der Jugendpflege dienen.

