Mehr als Unterricht

Die lange Mittagspause und die Tatsache, dass die Arbeitsgemeinschaften klassen- und stufenübergreifend gewählt werden können, tragen dazu bei, dass innerhalb der Schulgemeinschaft viele Freundschaften entstehen und während der Schulzeit gepflegt werden können. Dass das Friedrich-Spee-Gymnasium neben dem „normalen Unterricht“ aber noch weitaus mehr zu bieten hat, wollen wir im Folgenden darstellen.

Berufsorientierung – Zukunft planen

Die Berufsorientierung beginnt bereits während der Schulzeit.

Die Berufsorientierung beginnt bereits während der Schulzeit.

Spätestens mit dem Abitur verlassen unsere Schüler das FSG und stehen vor einer großen Herausforderung – der richtigen Berufswahl. Das Konzept Berufsorientierung verfolgt als Ziel, dass die Schüler selbstständig und eigenverantwortlich die für sie richtige Berufswahlentscheidung treffen können.

Im Laufe ihrer Schulkarriere am FSG durchlaufen die Schüler in diesem Kontext Module in verschiedenen Fächern, zum Beispiel die Anfertigung einer Bewerbung (Deutsch) oder ein Bewerbertraining (Sozialkunde). Sie lernen eigene Stärken und Schwächen kennen, diese auszubauen oder zu verbessern, sie absolvieren ein zweiwöchiges Praktikum und besuchen Seminare mit außerschulischen Experten.

Der Weg der Berufsorientierung ist lang und auch nicht immer geradlinig. Zur weiteren Unterstützung fertigen die Schüler ab der 8.Klasse ein “Portfolio Berufswahl” an, das den Prozess der Berufswahl dokumentiert und in dem die Schüler sämtliche erworbene Qualifikationen zentral sammeln.

Bündnis für Bildung Trier-Ehrang

Ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung."

Ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: “Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung.”

Im Sommer 2013 hat das Friedrich-Spee-Gymnasium gemeinsam mit drei weiteren Partnern das “Bündnis für Bildung Trier-Ehrang” geschlossen: mit dem Jugendtreff Ehrang-Quint e.V., der Katholischen Öffentlichen Bücherei St. Peter Trier-Ehrang sowie dem Friedrich Bödecker-Kreis Rheinland-Pfalz e.V.

Ziel dieser gemeinsamen Vereinbarung ist es, durch Angebote zur Leseförderung und Literaturvermittlung Kinder und Jugendliche von acht bis 18 Jahren in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Das Projekt “Autorenpatenschaften. Literatur lesen und schreiben mit Profis” bildet dabei den Schwerpunkt.

Den Rahmen dieses Bündnisses bietet das Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung “Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung.”

Epochenarbeit statt Unterrichtsausfall

Für jede Woche ist das Unterrichtsfach zur Epochenarbeit festgelegt

Für jede Woche ist das Unterrichtsfach zur Epochenarbeit festgelegt

Zur effektiven Nutzung von Vertretungsstunden wurde an unserer Schule das sogenannte „Epochenkonzept“ eingeführt. Dabei wird das Schuljahr in Kalenderwochen eingeteilt, denen die unterschiedlichen Unterrichtsfächer zugeordnet werden.

Für die jeweiligen Fachepochen erstellen die Fachlehrer Vertretungsmappen mit Aufgaben zu ihrem Fach. Die Vertretungslehrer beaufsichtigen dann die Klassen, während die Schüler an den Mappen arbeiten. Am Ende einer Epoche stellt der jeweilige Fachlehrer fest, wie viele Vertretungsstunden gehalten wurden und bewertet dann die erarbeiteten Inhalte.

Das Konzept hat sich in den vergangenen Jahren bewährt, da die Schüler Vertretungsstunden gewinnbringend nutzen und nicht einfach nur „beschäftigt“ werden.

Lern- und Verhaltenstraining (LVT)

Der respektvolle Umgang miteinander wird im Fach LVT erlernt.

Der respektvolle Umgang miteinander wird im Fach LVT erlernt.

Der respektvolle Umgang miteinander wird im Fach LVT erlernt.
Das soziale Lernen ist in unserem Schulkonzept fest verankert. Ein bedeutender Baustein dazu ist das seit Jahren erfolgreich durchgeführte Fach Lern- und Verhaltenstraining (LVT), in der Unterstufe. Dieses basiert auf dem vom Land Rheinland-Pfalz entwickelten Programm zur Primärprävention.

Dabei werden Bausteine der Gewaltprävention mit dem Erlernen von methodischen Fähigkeiten verbunden. So wird dem Kind geholfen, die vielfältigen Aufgaben des Schülerlebens besser zu bewältigen.

Leseförderung in allen Fächern

Lesen wird am FSG groß geschrieben.

Lesen wird am FSG groß geschrieben.

Wenn der Umgang mit Texten eine immer größere Bedeutung gewinnt, wird deutlich, welche Schwierigkeiten ungeübte Leser damit haben. Leseförderung ist daher am Friedrich-Spee-Gymnasium als Aufgabe aller Fächer fest verankert.

Zur besonderen Unterstützung der leseschwächeren Schüler wird derzeit eine gezielte Leseförderung nach dem „Lüneburger Modell“ eingeführt. Dabei handelt es sich um eine Kombination von Lautlese- und Vielleseverfahren. Das Modell basiert auf zwei Säulen: dem simultanen Lesen und Hören von Büchern und Hörbüchern sowie leicht handhabbaren Lesestrategien.

Zusätzlich zur Leseförderung im Unterricht arbeiten wir mit “Antolin”, um die positiven Leseerfahrungen vieler  Schüler aus der Grundschule auch in den höheren Klassen zu unterstützen.

Medienscouts

Schülern werden am FSG für den Umgang mit den "Neuen Medien" sensibilisiert.

Schülern werden am FSG für den Umgang mit den “Neuen Medien” sensibilisiert.

Der Umgang mit persönlichen Daten und Urheberrechten sowie Cybermobbing sind Themen, die zum Alltag der heutigen Schülergeneration gehören.

Aus diesem Grund haben wir an unserer Schule seit Jahren Medienscouts, die ihre Mitschüler für den verantwortungsvollen Umgang mit den „Neuen Medien“ sensibilisieren.

Im August 2013 vertieften 16 Schüler von Klasse 7 bis 13 ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zudem in einer zweitägigen Schulung im Rahmen von “medienscouts.rlp”. Im Februar 2014 werden diese Schüler am “Safer Internet Day” teilnehmen.

➜ Übersicht: Jugendmedienschutz am FSG (pdf-Dokument)

Methoden- und Medienkompetenz

In der Bibliothek lernen die Schüler den Umgang mit alten und neuen Medien.

In der Bibliothek lernen die Schüler den Umgang mit alten und neuen Medien.

Die Schüler des Friedrich-Spee-Gymnasiums von der 5. bis zur 9. Klasse altersgerecht in die Nutzung gedruckter und digitaler Medien eingeführt. Ausgehend von konkreten Problemen oder bestimmten Fragestellungen lernen sie, Informationen zu suchen und zu finden, Texte zu erschließen und kritisch zu bewerten und die Ergebnisse ihrer Arbeit darzustellen.

Für die einzelnen Jahrgangsstufen sind unter anderem folgende Themen und Inhalte vorgesehen:

  • Klasse 5: Einführung in die Bibliothek, Einführung in Sachbücher
  • Klasse 6: Arbeiten mit Google und Wikipedia, Sensibilisierung für soziale Netzwerke
  • Klasse 7: Recherche-Übungen in Bibliothek und Internet, Texterschließung, Plakaterschließung
  • Klasse 8: angeleitete Recherche im Geschichtsunterricht, Referaterstellung
  • Klasse 9: Präsentieren mit Hilfe des Computers, schriftliche Ausarbeitung eines Referats

Schüler-Unternehmen „FSG Fairkauf“

Die Schülerfirma „Fairkauf“ wurde im Jahr 2009 gegründet.

Die Schülerfirma „Fairkauf“ wurde im Jahr 2009 gegründet.

Immer in der großen Pause öffnet im Flur des Hauptgebäudes der Schülerladen.

Die Schülerfirma „FSG Fairkauf“ bietet dort fair gehandelte und ökologische Produkte an.

Bei dem Projekt sollen die Schüler lernen, selbst zu wirtschaften. Der Erlös aus dem Schülerladen kommt zum einem Teil einem sozialen Zweck zu Gute. Ein anderer Teil des Geldes wird anstelle von Gehältern für Gruppenaktivitäten genutzt, der dritte Teil fließt zum Ausbau des Angebots zurück in die Kasse der Firma.

Weitere Infos gibt es hier

Sprachen lernen und sprechen

Paris zählt zu den Zielen des Frankreich-Austauschs mit Amiens.

Paris zählt zu den Zielen des Frankreich-Austauschs mit Amiens.

Die Eltern wählen die Reihenfolge der Fremdsprachen aus, die ihr Kind lernen soll. In der Unterstufe werden am Friedrich-Spee-Gymnasium die Sprachen Englisch, Französisch und Latein angeboten.

Im Rahmen des Wahlpflichtbereichs ab Klasse 8 können die Schüler dann entweder die Fächer Informatik oder Naturwissenschaften hinzuwählen, oder sie entscheiden sich mit Italienisch oder Latein für eine weitere Fremdsprache.

Damit die Schüler die erlernten Sprachen auch in der Praxis anwenden können, gehören die Austausche mit Partnerschulen im Ausland zum festen Bestandteil des Schullebens. So pflegt das FSG unter anderem jährlich Austausche nach England, Frankreich und Italien.

Wettbewerbe: Können unter Beweis stellen

Barbara Bohnen, Siegerin beim Rhetorik-Wettbewerb des Rotary Clubs Trier im Jahr 2013.

Barbara Bohnen, Siegerin beim Rhetorik-Wettbewerb des Rotary Clubs Trier im Jahr 2013.

Was die Schüler im Fachunterricht gelernt haben, können sie bei vielen Möglichkeiten demonstrieren. Die Wettbewerbe „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ wecken in den Jugendlichen den Forscherdrang.

Analytische Fähigkeiten sind bei denjenigen Schülern gefragt, die an der „Mathematik-Olympiade“ oder dem „Känguru der Mathematik“ teilnehmen. Computer-Experten können den sicheren Umgang mit dem PC beim “Informatik-Biber” unter Beweis stellen.

Beim Rhetorik-Wettbewerb des Rotary Clubs Trier kommt es dagegen darauf an, Inhalte vor einem Publikum überzeugend zu präsentieren.